| 1970 |
Astrid Lindgren geht in Pension und gibt ihre Arbeit bei Rabén & Sjögren auf.
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| 1973 |
Die Brüder Löwenherz erscheint.
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| 1974 |
Astrids Bruder Gunnar stirbt. Es ist ein Trauerjahr für Astrid, da außer ihrem Bruder mehrere ihrer nächsten Freunde gestorben waren und eine Leere hinterlassen hatten.
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| 1975 |
Astrid Lindgren nimmt aus der Hand des Königs die Auszeichnung Litteris et Artibus entgegen.
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| 1976 |
Astrid mischt sich zum ersten Mal in die Gesellschaftsdebatte ein. Die neuen Regeln für den Spitzensteuersatz haben für Freiberufler - zu denen Künstler und Autoren zählen - zur Folge, dass sie mehr Steuern bezahlen sollen, als sie verdienen. Astrid schreibt das Märchen über Pomperipossa in Monismanien.
Es führt zu einem steuerpolitischen Konflikt, der im ganzen Land ein
Echo findet. Astrid gerät in eine Auseinandersetzung mit Finanzminister
Gunnar Sträng.
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| 1978 |
Astrid Lindgren wird mit dem angesehenen Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels in der Paulskirche in Frankfurt am Main ausgezeichnet.
In der Begründung der Jury heißt es u.a., dass Astrid mit ihrem gesamten
Werk beispielhaft ist "für alle, die mit ihren Büchern Kindern in aller
Welt als unverlierbaren Schatz die Fantasie schenken und ihr Vertrauen
zum Leben bestärken".
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| 1981 |
Ronja Räubertochter erscheint.
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| 1982 |
Bücher oder Briefe, die Kehrseite der Medaille von Fanpost
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| 1985 | Astrid, die Bauerntochter,
erkennt die Konsequenzen der Großbetriebe in der Landwirtschaft und empört
sich darüber. In der Tageszeitung Dagens Nyheter schreibt sie die
ziemlich berühmten Zeilen "Kühe und Weiden brauchen einander". Der Artikel
ist der Beginn einer drei Jahre währenden Kampagne in der Zeitung Expressen.
Zusammen mit der Veterinärmedizinerin Kristina Forslund, Dozentin der
Tierärztlichen Hochschule Stockholm, veröffentlicht sie eine Reihe Artikel
über den Tierschutz in Schweden. In die tobende Debatte mischen sich viele
ein. Lies nach
Astrid Lindgren nimmt den Orden Illis Quorum für ihr "in der ganzen Welt beachtetes schriftstellerisches Werk, das eine meisterhafte Erneuerung der Kinder- und Jugendliteratur mit sich gebracht hat", entgegen.
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| 1986 |
Astrids Sohn Lars stirbt, ebenso ihr Freund und deutscher Verleger Friedrich Oetinger.
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