"Lex Lindgren", was ist daraus geworden?

Lex Lindgren, was ist daraus geworden?
"Lex Lindgren? Wer hat sich ausgedacht, dass das neue Tierschutzgesetz so heißen soll? Und soll ich mich etwa geschmeichelt fühlen, dass dieses nichtssagende Gesetz nach mir benannt wurde?"

Astrid Lindgren in der Zeitung Expressen am 23. März 1988

Drei wichtige Gebiete waren in dem Gesetz ausgenommen. Die Gebiete, wo verstärkter Tierschutz besonders nötig waren:
1. Die spezialisierte Rindfleischproduktion
2. Die Schlachtschweinproduktion
3. Die Schlachtung

Astrid Lindgren tobte: "Wer hat die Regierung zu dieser ausgehöhlten Deutung des edlen Versprechens getrieben?"

Aus: "Meine Kuh will auch Spaß haben" von AstridLindgren und Kristina Forslund



Die Tierschutzdebatte, was ist das Ergebnis ?


Astrid Lindgrens und Kristina Forslunds Tierschutzkampagne in der Zeitung Expressen währte mehr als drei Jahre. Sie zogen selbst das Fazit: "Mehr kam für die Tiere dabei nicht heraus!"
Die Beschlussfassenden der Regierung behaupteten, auf der Seite der Tiere zu stehen, aber das spiegelte sich nur in
gewissen Teilen des neuen Gesetzestextes. Doch Astrid Lindgrens und Kristina Forslunds Kampagne bewirkte immerhin eine Änderung der allgemeinen Meinung.
Die Landwirtschaft begann von Ethik zu sprechen und viele Konsumenten fingen an, Forderungen zu stellen, wie ihre Nahrung produziert werden sollte. Von nun an konnten Tierhaltung und Fleischproduktion nicht mehr nur eine Frage der Ökonomie und des rationellen Betriebes sein. Jetzt waren die Begriffe Ethik und Qualität damit verbunden.

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